2018
März
Do 15.

D'ANGELO
D'TOUR - An intimate evening with D'Angelo and his All Stars

Nach triumphaler Rückkehr mit drittem Album ›Black Messiah‹ in 2015 ist die wichtigste Stimme des Neo-Soul/R’n‘B 2018 endlich wieder live unterwegs!

Comebacks sind immer so eine Sache. Wenn man gleich als zweites Album mit ›Voodoo‹ ein genredefinierendes Jahrundertwerk abgeliefert hat, dem von den Kritikern einhellig bescheinigt wurde, mühelos das Erbe von Marvin Gaye, Curtis Mayfield und Miles Davis fortzuführen, ist der Druck auf den Künstler, was das Werk danach betrifft, immens. Wenn dann auch noch stolze 14 Jahre Pause zwischen den Veröffentlichungen liegen, paart sich die Vorfreude über die Ankündigung eines neuen Werks durchaus mit der Sorge, ob D‘Angelos heutiges Schaffen mit der Klasse von ›Voodoo‹ auch nur ansatzweise mithalten kann. Nicht zuletzt deshalb hat der als Michael Eugene Archer geborene D‘Angelo sein drittes Album ›Black Messiah‹ Ende 2014 einfach ohne großen Medienrummel veröffentlicht – und dabei das Kunststück vollbracht, nicht nur mühelos das Niveau des Vorgängers zu halten, sondern die Messlatte sogar ein weiteres Stück höher zu hängen. Und da auch die Live-Shows im Rahmen der ›Black Messiah‹ Welt-Tournee 2015 durchgängig für wahre Begeisterungsstürme sorgten, freuen wir uns, für 2018 zwei exklusive Deutschland Konzerte in Hamburg und Berlin mit D‘Angelo bekannt geben zu können.

Als sein Debutalbum ›Brown Sugar‹ 1995 veröffentlicht wurde, war D‘Angelo gerade mal 21 Jahre alt. Sein HipHop durchtränkter Soul brachte ihm den direkten Durchbruch in den USA und machte ihn zum Hoffnungsträger des Neo-Soul Movements. Im Jahr 2000 übertraf er mit ›Voodoo‹, das unter der Co-Regie von The Roots Mastermind und Drummer? uestlove sowie einer Riege von hochkrätigen Gastmusikern wie Roy Hargrove, James Poyser, Pino Palladino uvm. eingespielt wurde, weit mehr als alle Erwartungen: Ein Funk-Meisterwerk, das aus jeder Pore den Geist der Musikhistorie atmet und mit jeder Note gleichermassen die Tür zur Zukunft aufstösst.
Die Dauerrotation seines mehrfach prämierten Videos zur dritten Single ›Untitled (How Does It Feel?)‹, das D‘Angelo nicht nur in stimmlicher, sondern auch körperlich bester Verfassung präsentiert, sorgte dafür, dass man an ihm für lange Zeit nicht mehr vorbeikam. Doch nicht nur Album und Video schrieben Geschichte: Die ›Voodoo‹ Welttournee griff die Live-Tradition legendärer Funk- Ensembles wie Parliament/Funkadelic, James Brown oder Prince auf und servierte musikalisch wie performativ mitreißende Sternstunden, von denen die Besucher noch heute leuchtende Augen bekommen.
Als ›Black Messiah‹ nach vielen Verzögerungen Ende 2014 endlich veröffentlicht wurde, befürchteten viele bereits, dass man dem Album seine langwierige Entstehung anhören würde – und verstummten umgehend: ›Black Messiah‹ ist ein hoch-politisch motiviertes Album, das die D‘Angelo Soundwelt aus Soul, Funk, R’n‘B um eine stets geschmackvolle Nuance Rock erweitert und seine Zuhörer gleichzeitig mit raffinierter Extravaganz fordert – was prompt zu einer Grammy Auszeichnung zum Best R’n‘B Album in 2016 führte und zusammen mit Kendrick Lamars ›To Pimp A Butterfly‹, Run The Jewels ›Run The Jewels 2‹ sowie Beyonces selbstbetiteltem Alben zur Initialzündung der Rückkehr von politischen Statements innerhalb der HipHop und R’n‘B Szene gilt.